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Miner - Mineralogie Erlangen

Forschungsgruppe

Prof. Dr. F. Götz-Neunhoeffer
Prof. Dr. F. Götz-Neunhoeffer
Dipl.-Min. Ch. Stabler
Dipl.-Min. Ch. Stabler
Dipl.-Min. K. Hurle
Dipl.-Min. K. Hurle



DAAD-Kooperation

Prof. José M.F. Ferreira
University of Aveiro, PORTUGAL

Dr. S. Kannan
S. Ch. de Almeida Pina

Hydroxyl-Apatit und Tricalciumphosphate – degradierbare mineralische Knochenaufbaustoffe

Apatitstruktur nach Wilson et al., 1999, Am. Min.
Apatitstruktur nach Wilson et al., 1999, Am. Mineralogist
TCP in einer porösen CaP-Keramik
TCP in einer porösen CaP-Keramik

Im Vordergrund der interdisziplinär zu lösenden Fragestellung, wie neuartige und nach biologischen Prinzipien aufgebaute Knochenaufbaustoffe erzeugt werden können, steht die Umsetzung biomimetischer Grundprinzipien. Die Synthese von zellular strukturierten Materialien mit hierarchischer Struktur ist eng verknüpft mit den Anforderungen der Medizin an Knochenaufbaustoffe. Der Vorteil, der mikroporösen (nanoskaligen) Calciumphosphate (CaPs) , die zusätzlich mit einem makroporösen Porensystem (Ø 0,1 bis 1 mm) ausgestattet sind, liegt bei ihrer hervorragenden Resorbierkeit und der beschleunigten in-vivo Knochenneubildung.  Mit Einsatz der Rietveldmethode werden quantitative Daten zum Phasenbestand der CaP-Pulver, der CaP-Keramiken oder der hydratisierten CaP-Zemente ermittelt. Der Zusammenhang zwischen Festigkeiten und mineralogischem Phasenbestand, aber auch der Einfluss der Dosierung bioverträglicher Additive, wird mit der Kombination von röntgenographischer Phasenanalyse und Wärmeflusskalorimetrie bei Körpertemperatur (37°C) analysiert.

Prof. Dr. F. Götz-Neunhoeffer, Dr. rer. nat. D. Jansen, Dipl.-Min. Ch. Stabler, Dipl.-Min. K. Hurle

Aktuelle Projekte

Poröse Biokeramik

CT Biokeramik
Osteokonduktive Biomaterialien – Mechanische Wechselwirkung von Zellen auf funktionalisierten Oberflächen poröser Biokeramiken
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Phosphatzemente

GADDS Frame
Mit einer wässrigen Lösung angerührte Calciumphosphatzemente härten nach dem Einbringen oder Injizieren in den Knochendefekt in-situ aus.
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