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Miner - Mineralogie Erlangen

Stichwörter:

Poröse keramische Biomaterialien, biomimetisch gesteuerte Materialorganisation, Zellmigration

Osteokonduktive Biomaterialien – Mechanische Wechselwirkung von Zellen auf funktionalisierten Oberflächen poröser Biokeramiken

Mikro-CT-Aufnahme der Biokeramik
Mikro-CT-Aufnahme der Biokeramik
REM-Photo des synthetiserten Apatits in der Biokeramik
REM-Photo des synthetiserten Apatits in der Biokeramik
Bioreaktor zur Untersuchung der Zellmigration in der porösen Keramik
Bioreaktor zur Untersuchung der Zellmigration in der porösen Keramik

Die Entwicklung bioaktiver Materialien zur Implantation im Knochenkontakt mit verbesserter Körperverträglichkeit, Funktionalität und Regenerationspotenz (Osteoinduktive Biomaterialien) stellt einen Schwerpunkt der kooperativen Forschungsaktivitäten zwischen Partnern aus der Technischen, der Medizinischen und den Naturwissenschaftlichen Fakultäten an der Universität Erlangen-Nürnberg dar. Basierend auf dem Grundgedanken der biomimetisch gesteuerten Materialorganisation, werden bioaktive keramische Trägerstrukturen mit hierarchischem Porositätsaufbau hergestellt (LS Mineralogie), deren äußere und innere Oberflächen mit osteoinduktiv potenten Funktionsschichten belegt werden (LS Glas und Keramik). Die hierarchisch aufgebauten porösen Biomaterialien werden als Matrix für grundlegende Untersuchungen zur Mechanik angelagerter Zellen und davon beeinflusster Interaktionsprozesse eingesetzt (LS Physikalisch-Medizinische Technik). Es werden grundlegende Aspekte der Zelle-Matrix-Wechselwirkung an porösen und gradierten keramischen Biomaterialien untersucht, um in Kooperation mit Kliniken und Lehrstühlen der medizinischen Fakultät (Kieferchirurgie, Plastische Chirurgie, Rheumatologie) keramische Implantmaterialien und zellulare Trägerstrukturen mit sowohl initial als auch langfristig verbesserter Biofunktionalität zu entwickeln.