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Röntgenlabor

D 5000 Diffraktometer mit 40-fach Wechsler
D 5000 Diffraktometer mit 40-fach Wechsler
D8 mit Vantec Detektor und Reaktionskammer
D8 mit Vantec Detektor und Reaktionskammer
D8 im DaVinci-Design mit Lynxeye Detektor
D8 im DaVinci-Design mit Lynxeye Detektor
GADDS mit Eulerwiege, Göbelspiegel und HiStar-Detektor
GADDS mit Eulerwiege, Göbelspiegel und HiStar-Detektor

Der Lehrstuhl für Mineralogie betreibt zur Zeit 3 Diffraktometer. Alle Diffraktometer sind an die speziellen Anforderungen in den Projekten der Angewandten Mineralogie angepasst.

D5000 mit Sekundärmonochromator und 40-fach Probenwechsler

An diesem Gerät wird bevorzugt Routineanalytik durchgeführt. Dies betriift speziell qualitative Phasenanalyse von pulverförmigen, aber auch kleinformatigen festen Proben. Die Präparation erfolgt dabei sowohl in standard frontloading - als auch in speziell angefertigte sideloading und backloading Probenträger. Zur Untersuchung kleinster Probenmengen stehen Einkristallprobenträger zur Verfügung. Die Qualität der Daten genügt den Ansprüchen an die Rietveld-Verfeinerung der Pulverdaten. Die Auswertung der Beugungsdiagramme erfolgt dabei sowohl bezüglich der Gitterparameter als auch der Realstruktureffekte. Die Bestimmung des quantitativen Phasenbestandes erfolgt ebenfalls mit Hilfe der Rietveld-Methode. Der Lehrstuhl für Mineralogie verfügt über umfangreiche Erfahrung in der quantitativen Phasenanalyse und deren Kalibration (Projekte der Angewandten Mineralogie).

D8 mit Reaktionskammer und D8 im DaVinci Design mit LYNXEYE-Detektor

Das D8 wird bevorzugt zur in-Situ Phasenanalyse eingesetzt. Bindemittelhaltige Proben werden während ihrer Reaktion fortlaufend beugungsanalytisch untersucht. Durch die schnelle Detektion mit dem LYNXEYE Detektor kann die Kinetik der Reaktion sehr gut zeitaufgelöst betrachtet werden. Die Auswertung der Daten kann qualitativ erfolgen und gibt dabei einen Einblick in die Veränderungen des kristallinen Phasenbestandes über der Zeit. Besonderes Augenmerk legen wir am Lehrstuhl für Mineralogie auf die quantitative Auswertung der in-Situ Datensätze. Auch hier kommt die Rietveldmethode zum Einsatz, die jedoch durch weitere Berechnung erst in echte quantitative Phasenbestänte umgerechnet wird. Die Reaktionskammer (Bau und Konstruktion am Lehrstuhl für Mineralogie) erlaubt den Ausschluss von CO2 und vermeidet das Abdampfen von Wasser während der Reaktion (Projekte der Angewandten Mineralogie). Die Temperaturregelung ermöglicht die Untersuchung der Proben im Bereich von derzeit 16°C bis ca. 70°C. Für die Messung von gesägten Proben oder Pulvern, steht auch im D8 ein Probenwechsler zur Verfügung.

Generel Area Detector Diffraction System (GADDS)

Das GADDS des Lehrstuhles für Mineralogie ist ausgestatten mit gekreuzten Göbel-Spiegeln,  einer viertel-Kreis Eulerwiege und dem 2D HiStar-Detektor. Mit Hilfe von Kollimatoren zwischen 50 und 800 Mikrometer kann eine Probe ortsaufgelöst und zerstörungsfrei untersucht werden. Gleichzeitig erlaubt das Gerät die Untersuchung der Orientierung der Kristallite (Projekte der Angewandten Mineralogie).