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"A record of spontaneous subduction initiation ..."

Neue Publikation in NATURE Geoscience mit Erlanger Beteiligung


D/V JOIDES Resolution im Hafen von Yokohama

IODP Expedition 351 "Izu-Bonin-Mariana Arc Origins" führte ein international besetztes Forscherteam im Mai-Juli 2014 in die Philippinische See, knapp 1000 km südlich von Japan. Dort, in über 4700 m tiefen Wasser, führten die Wissenschaftler an Bord der D/V JOIDES Resolution eine über 1600 m tiefe Forschungsbohrung durch um Gesteinsschichten zu beproben, die neue Erkenntnisse über den Prozess der 'Subduction Initiation', also des Beginns von Subduktion liefern. Mit dabei als ECORD-Teilnehmer war auch Opens internal link in current windowDr. Philipp A. Brandl, der mittlerweile als Feodor Lynen Forschungstipendiat an der Australian National University in Canberra arbeitet. Die Expedition erbohrte auch die magmatische ozeanische Kruste, deren Alter und Zusammensetzung von enormer Bedeutung für die Modelle zum Beginn der Subduktion entlang der Izu-Bonin- und Marianen-Subduktionszone sind. Opens external link in new windowArculus et al. (2015) liefern nun den geologischen Beweis, dass der Beginn der Subduktion 'spontan' erfolgte und die Bildung der neuen ozeanischen Kruste mit einer chemischen Subduktionssignatur, großflächig und sehr schnell erfolgt sein muss.